ZIELE

Klimawandel und demografischer Wandel sind große Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte. Hierbei spielt der Gebäudebestand eine außerordentlich wichtige Rolle. Ein großes Ziel der Bundesregierung ist, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu realisieren. Zusätzlich erfordert der demografische Wandel, dass unsere Wohngebäude so ausgestattet sind, dass dort ein selbstbestimmtes, komfortables Wohnen im Alter möglich ist. Eine besondere Aufgabe stellt sich durch die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1970: Rund 15 Millionen Menschen brauchen bei immer weiter steigender Lebenserwartung einen passenden Wohnraum.

Diese Ziele sollen in enger Kooperation mit dem Bund, den Bundesländern, den Städten, Gemeinden und Kommunen, sowie mit Wirtschaft und Wissenschaft verwirklicht werden. Insbesondere wird der Bundesverband Gebäudemodernisierung die Zusammenarbeit der Energie- und Klimaschutz-Agenturen sowie kommunaler Klimaschutzmanager fördern und ihre Interessen vertreten. Dabei wird der Fokus auf die direkte Erstansprache von Hauseigentümern vor Ort an der Basis zu Klimaschutz und Energieeffizienz durch versierte Energieberater gelegt.

MASTERPLAN FÜR KLIMASCHUTZ UND ALTERSGERECHT LEBEN

Der Bundesverband Gebäudemodernisierung hat sich zum Ziel gesetzt, zusammen mit relevanten Initiativen und Institutionen einen „Masterplan für Klimaschutz und altersgerechtes Leben“ zu entwickeln und umzusetzen. Es gibt nahezu in jeder Stadt, in jedem Landkreis und in jeder Gemeinde kompetente Akteure und Netzwerke, die sich im ersten Schritt zu einem fachlichen Austausch an regional organisierten „Runden Tischen“ treffen können. Eine überregionale Vernetzung dieser „Runden Tische“ ist angestrebt.

Die Organisation der „Runden Tische“ wird vom BVGeM für Kommunen, Städte und Gemeinden kostenfrei durchgeführt. Kommunen können sich für einen „Runden Tisch“ formlos per Email bewerben (vorstand@bvgem.de). Als weiteres kostenfreies Instrument kann das Fördermittel-Kontaktformular vom BVGeM genutzt werden. Ein wichtiger Bereich ist dabei insgesamt die direkte, unmittelbare und unkomplizierte Bürgeransprache, um die Anzahl der ganzheitlichen Gebäudemodernisierungen regional anzuheben, ausreichend altersgerechte Wohngebäude in einem zukunftsfähigen Umfeld zu schaffen, zugleich den Heizenergieverbrauch sowie den CO2-Ausstoß zu senken und einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bestehende regionale Kampagnen können unter ihrem eigenen Titel und/oder Logo vom BVGeM fertige, praxiserprobte Bausteine erhalten.

IMMER WIEDER LAUTET DIE BOTSCHAFT: GANZHEITLICHKEIT

Wenn schon, denn schon: Um ein bestehendes Gebäude vollständig für die nächsten Jahrzehnte zukunftstauglich zu modernisieren, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz, der aus den Punkten „Energieeffizienz“, „Klimaschutz“, „Barrierefreiheit“ und „Wirtschaftlichkeit“ besteht.